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Rechenmodell · Stand August 2026

Du rechnest beruflich. Dann rechne das hier auch nach.

Fünf Zahlen aus deiner Kanzlei, und du siehst, was eine Mitgliedschaft im Future Tax Collective wirtschaftlich bedeutet. Jede Annahme liegt offen, jede Quelle ist benannt, der Worst Case steht mit in der Tabelle.

Keine Anmeldung, keine Mailadresse. Die Rechnung läuft in deinem Browser.

Vier Regeln, nach denen hier gerechnet wird
01

Die Referenz, mit der wir uns vergleichen, stammt nicht von uns.

02

Mehrumsatz zählt nur mit seinem Deckungsbeitrag. Der Rest sind Kosten.

03

Eine gesparte Stunde zählt erst, wenn sie wieder verkauft ist.

04

Deine eigene Zeit steht auf der Kostenseite, nicht auf der Nutzenseite.

5.815
Teilnehmer der Erhebung, aus der die Referenzkurve stammt
2.820
Unternehmen im randomisierten Experiment hinter dem Wachstumsdelta
87
bewertete Werkzeuge im Tech Radar, über zwölf Kategorien
40+
Kanzleien im Collective, seit 2021
Der Rechner

Fünf Zahlen. Dann steht es da.

Die Kurven zeigen das Umsatzniveau über fünf Jahre. Was davon wirtschaftlich bei dir bleibt, steht in der Tabelle darunter. Alles darunter im Aufklapper sind die Annahmen, mit denen gerechnet wird.

Fünf Felder ausfüllen. Dann siehst du, was das Ganze für deine Kanzlei bedeutet.
Ohne Future Tax Collective Best Case Normal Case Worst Case

Jahr 0 ist dein heutiger Jahresumsatz. Alle vier Varianten starten am selben Punkt und laufen erst ab Jahr 1 auseinander.

Wirtschaftlicher Nutzen im ersten JahrWorstNormalBest

In allen drei Spalten ist dieselbe Investition abgezogen: der reguläre Jahresbeitrag, im ersten Jahr zusätzlich die einmalige Onboarding-Gebühr, dazu 30 Stunden Zeiteinsatz für zehn Termine zu je drei Stunden, bewertet mit deinem eigenen Stundensatz. Die konkreten Beträge nennen wir im Erstgespräch.

Was hier bewusst nicht in Euro steht

Der Zugang zu den anderen Kanzleien selbst. Der Anruf beim Kollegen, bevor du eine teure Entscheidung triffst. Das Geschäft, das zwischen Mitgliedern entsteht. Wir beziffern das nicht separat, denn seriös gerechnet steckt es bereits im ausgewiesenen Wachstum. Die zugrundeliegende Studie weist Geschäftsanbahnung zwischen Teilnehmern ausdrücklich als einen der zwei Wirkmechanismen aus. Ein zweites Mal aufzuschlagen wäre doppelt gezählt. Das machen wir nicht.

Rechenmodell, Annahmen und Quellen
Die Mechanik

Woraus sich der Nutzen zusammensetzt.

Vier Posten, mehr nicht. Jeder einzelne wird abgewertet, bevor er in die Summe geht.

Posten 01

Wachstumsdelta

1,0 bis 3,0 Prozentpunkte über der Referenzkurve, je nach Szenario. Davon zählen 30 Prozent als Deckungsbeitrag, der Rest ist Kosten.

Posten 02

Freigespielte Stunden

Automatisierungs-Spielraum mal Teamgröße. Davon zählen 35, 50 oder 65 Prozent, weil eine Stunde erst Geld ist, wenn sie wieder verkauft wird.

Posten 03

Vermiedene Fehlentscheidung

Erwartungswert aus 10, 15 oder 20 Prozent Eintrittswahrscheinlichkeit mal 15.000 Euro Schaden. Kein Vollbetrag, nur der Erwartungswert.

Posten 04

Eingesparte Evaluationszeit

4, 8 oder 12 Stunden zu deinem Stundensatz. Nur reine Recherchezeit, damit sich der Posten nicht mit Posten 03 überschneidet.

Und dann kommt der Abzug, den die meisten Rechner weglassen.

Zehn Termine zu je drei Stunden sind 30 Stunden im Jahr, in denen du nicht in der Kanzlei bist. Diese Stunden werden mit deinem eigenen Stundensatz bewertet und von der Nutzenseite abgezogen. Wer das weglässt, rechnet sich reich.

Belege

Warum du dieser Zahl trauen kannst.

Drei Quellen tragen das Modell. Alle drei sind veröffentlicht und nachlesbar, keine davon stammt von uns.

Quelle 01 · Referenzkurve

STAX 2024

Das Statistische Berichtssystem für Steuerberater der Bundessteuerberaterkammer, erhoben vom Institut für Demoskopie Allensbach. 5.815 Teilnehmer, Rücklaufquote 25,1 Prozent. Einzelkanzleien wuchsen zwischen 2018 und 2023 im Mittel um 3,5 Prozent pro Jahr, Berufsausübungsgesellschaften um 6,5 Prozent. Der Rechner interpoliert nach deiner Kanzleigröße.

Quelle 02 · Wachstumsdelta

Cai und Szeidl, QJE 2018

Ein randomisiertes Experiment mit 2.820 Unternehmen, davon 1.500 zufällig in Gruppen zu zehn Inhabern mit monatlichen Treffen, der Rest in der Kontrollgruppe. Ergebnis 8,1 Prozent mehr Umsatz, ein Jahr nach Ende der Treffen noch messbar. Veröffentlicht im Quarterly Journal of Economics.

Quelle 03 · Fehlentscheidung

Gartner, Standish, McKinsey

Gartner Digital Markets 2024, 3.484 Softwarekäufer: 60 Prozent bereuen einen Softwarekauf innerhalb von 12 bis 18 Monaten. Standish Group CHAOS 2020: nur 31 Prozent der Projekte gelten als erfolgreich. McKinsey mit der University of Oxford: große IT-Projekte laufen im Schnitt 45 Prozent über Budget.

Grenze 01 · Deutsche Daten

STAX ist eine Erhebung der deutschen Bundessteuerberaterkammer. Eine vergleichbare österreichische Zeitreihe über sechs Jahre ist uns nicht bekannt. Wer eine hat, soll sich melden, dann rechnen wir damit.

Grenze 02 · Anderer Markt

Cai und Szeidl haben junge chinesische Klein- und Mittelbetriebe untersucht, keine österreichischen Steuerkanzleien. Genau deshalb rechnet das Modell mit einem Viertel des gemessenen Effekts.

Grenze 03 · Was wir korrigiert haben

Bis Juli 2026 stand an dieser Stelle ein Rechner, der einen ROI von über 3.000 Prozent auswies und eine Amortisation in unter zwei Wochen behauptete. Er stützte sich auf zwei Pressemeldungen und skalierte die Investition mit dem Szenario mit. Beides war falsch. Wir haben ihn ersetzt und sagen das hier, statt es stillschweigend zu tauschen.

Grenze 04 · Kein Versprechen

Das Modell liefert eine Bandbreite, keine Zusage. Ob deine Kanzlei den Normal Case erreicht, hängt daran, was du zwischen den Terminen umsetzt. Deshalb steht der Worst Case gleichberechtigt in der Tabelle.

Die Gegenprobe

Das Modell rechnet vorsichtig. Das hier ist tatsächlich passiert.

Ergebnisse aus den Momentum Check-ins der Circle-Sitzungen, von Mitgliedern selbst berichtet. Auf ihren Wunsch ohne Kanzleinamen, je mit dem Thema, um das es ging. Keine dieser Zahlen ist in den Rechner eingeflossen. Sie sind die Gegenprobe, nicht der Input.

Honorar300.000 €

zusätzliches Honorar, nachdem drei Großklienten weggefallen waren

Neues Geschäftsmodell100 bis 150 T€

Jahresumsatz aus einem Gruppenformat, das es vorher nicht gab. Inzwischen laufen drei Gruppen

Pricing40 bis 50 T€

Jahreshonorar pro Klient aus Branchenseminaren

Pricing60 bis 70 T€

aus einer neu eingeführten Digitalisierungspauschale

Prozesszeit15 auf 5 Minuten

pro Bescheid, bei rund 400 Fällen im Jahr

Prozesszeit2 h auf 8 Minuten

für den Entwurf einer Beschwerde

ArbeitgebermarkeBewerberüberhang

von null Bewerbungen zu mehr Bewerbern als Stellen, bei 63 Mitarbeitern

Recruiting200 Bewerbungen

auf eine einzige ausgeschriebene Position

Transparenz1,2 Mio €

Ausbildungsaufwand, der vorher in keiner Auswertung sichtbar war

Im Originalton

Vier Mitglieder, vier Posten aus der Rechnung.

Alle vier sind aktive Mitglieder. Keine Freigabe im Nachhinein eingeholt, keine Formulierung geglättet.

In Summe kam es zu einer 30-prozentigen Umsatzsteigerung bei einer 25-prozentigen Senkung der Arbeitszeit. Also da weiß man, was möglich ist.

Kornelia WolfYURA Steuerberatung

Passt zu Posten 01 · Wachstumsdelta

Die Challenge ist dann am Montag einfach nicht stillzusitzen, sondern gleich mal was ausprobieren, was einstellen und bei uns in die Kanzleiorganisation zu implementieren.

Katharina BichlerBKS Steuerberatung

Passt zu Posten 02 · Freigespielte Stunden

Ich habe mir das mitgenommen, dass man Microsoft Tools wirklich auch schon gut integrieren kann in die ganze Automatisierung. Ich war lange ein Feind davon.

Martina SpindlerWTGL Wirtschaftstreuhand

Passt zu Posten 03 · Vermiedene Fehlentscheidung

Man sieht da relativ schnell, dass jeder Kanzleieigentümer und Chef dieselben ähnlichen Themen hat, die einen beschäftigen jeden Tag und dass man die Herausforderungen teilen kann.

Christoph WolfG & W Steuerberatung

Passt zu dem, was nicht in Euro steht

Alle Kundenstimmen ansehen

Der Rechner sagt dir, ob es sich rechnen kann.

Was der Circle konkret ist, wer drinsitzt und wie eine Sitzung abläuft, steht auf der Seite daneben.

Future Tax Circle ansehen
Fragen zum Modell

Was du jetzt wahrscheinlich fragst.

Was kostet die Mitgliedschaft?

Ein vierstelliger Jahresbetrag plus eine einmalige Onboarding-Gebühr. Die konkrete Zahl nennen wir im Erstgespräch, weil sie zum Zuschnitt deiner Kohorte gehört. Im Rechner ist genau dieser Betrag hinterlegt und in jeder Spalte abgezogen, du siehst also das Ergebnis nach Investition.

Warum rechnet ihr mit deutschen Daten für österreichische Kanzleien?

Weil es die belastbarste verfügbare Zeitreihe ist. STAX 2024 erfasst 5.815 Kanzleien über sechs Jahre. Eine österreichische Erhebung in dieser Tiefe ist uns nicht bekannt. Die Struktur der Kanzleien ist zwischen beiden Märkten vergleichbar genug, dass eine Referenzkurve daraus sinnvoller ist als eine Schätzung. Wenn du eine bessere Quelle hast, nimm Kontakt auf, dann rechnen wir damit.

Warum nur ein Viertel des gemessenen Effekts?

Cai und Szeidl messen 8,1 Prozent Umsatzplus bei jungen chinesischen Klein- und Mittelbetrieben mit monatlichen Treffen. Eine österreichische Steuerkanzlei ist ein reiferes Unternehmen in einem regulierten Markt, dort ist weniger Luft nach oben. Ein Viertel ist eine bewusst vorsichtige Übertragung. Wer will, kann sich den Best Case ansehen, das sind knapp 3 Prozentpunkte und damit immer noch deutlich unter dem gemessenen Wert.

Meine Kanzlei ist schon weit digitalisiert. Bringt das dann überhaupt etwas?

Weniger, und das rechnet das Modell auch so. Der Digitalisierungsgrad geht als Faktor in die freigespielten Stunden ein: bei Grad 5 bleiben davon 20 Prozent übrig, bei Grad 1 volle 100 Prozent. Was sich dadurch nicht ändert, sind die anderen drei Posten. Die vermiedene Fehlentscheidung ist bei fortgeschrittenen Kanzleien tendenziell sogar teurer, weil die Systeme, um die es geht, größer sind.

Warum steht der Worst Case überhaupt auf der Seite?

Weil eine Rechnung ohne Untergrenze keine Rechnung ist. Der Worst Case unterstellt 1 Prozentpunkt Mehrwachstum, 20 freigespielte Stunden pro Kopf, 10 Prozent Wahrscheinlichkeit für eine vermiedene Fehlentscheidung und 4 gesparte Evaluationsstunden. Wenn dir das Ergebnis in dieser Spalte zu dünn ist, ist das eine belastbare Information und ein guter Grund, es zu lassen.

Was war mit der alten Version, die über 3.000 Prozent auswies?

Die hatte zwei Fehler. Erstens stützten sich die Wirkungsannahmen auf zwei Pressemeldungen, deren Zahlen über die eigene Kommunikation zurückgewandert waren. Zweitens wurde die Investition mit dem Szenario und dem Wirkungsaufbau mitskaliert, wodurch die Kostenseite im Best Case kleiner wurde statt gleich zu bleiben. Beides ist behoben. Wir lassen den Hinweis stehen, weil jemand, der die alte Version gesehen hat, wissen soll, was sich geändert hat.

Kann ich das Modell auseinandernehmen?

Ausdrücklich ja. Alle Annahmen stehen im Aufklapper unter der Tabelle, mit Quelle und Rechenweg. Wenn dir eine Annahme zu optimistisch vorkommt, sag welche. Das ist eine bessere Grundlage für ein Gespräch als jede Broschüre.

Nächster Schritt

Rechne nach, dann reden wir.

Wenn die Zahl für dich funktioniert, ist der nächste Schritt ein Gespräch. Kein Verkaufstermin, sondern eine ehrliche Einschätzung, ob das Collective zu deiner Kanzlei passt. Manchmal lautet die Antwort nein, und dann sagen wir das auch.